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30 JAHRE PIERRE.DK


Vor 30 Jahren legte Pierre Legarth den Grundstein für Europas größte Kette von Lackierbetrieben

Samstag, den 8. August ist es genau 30 Jahre her, als der damals 19-jährige Pierre Legarth sich als Autolackierer selbständig machte und in einer Garage auf 100 m2 am Østermarksvej im dänischen Vamdrup den Betrieb gründete.
Heute ist das Unternehmen – pierre.dk Autolakering A/S – mit 450 Mitarbeitern und mehr als 30 Filialen in Dänemark, Schweden und Deutschland Europas größte Kette von Lackierbetrieben.
Die Geschichte von Pierre Legarth und pierre.dk Autolakering A/S ist eine Geschichte über Willensstärke, Mut und Furchtlosigkeit. Über den Glauben an sich selbst und darüber, wie man mit dem ganzen Herzen bei der Sache ist.
„Ich ging bei Vamdrup Autolakering in die Lehre, damals eines der führenden Lackierzentren des Landes. Ich hatte Ambitionen, träumte davon, mich selbständig zu machen. Ich glaubte daran und es gefiel mir zu sehen, wie etwas entsteht und wächst“, erzählt Pierre Legarth.


VON DER GARAGE ZUM KONZERN

Der schöne Hauptsitz von pierre.dk an der Adresse Trianglen 12 in Kolding beherbergt neben dem größten und modernsten Lackierzentrum des Kontinents auch das Büro von Pierre Legarth, der heute auf dem Stuhl des Aufsichtsratsvorsitzenden sitzt, nachdem der Vorstandsvorsitz kurz vor dem Sommer vom ehemaligen Finanzvorstand Bo Jacobsen übernommen wurde.
Das Netzwerk aus modernen Lackierzentren verteilt auf drei Ländern – und Pläne für eine weitere Expansion – verlangen von ihm, eine etwas andere Rolle auszufüllen denn 1985, als das Abenteuer seinen Ausgang nahm.
„Schon als kleiner Junge war ich ganz versessen auf Mopeds. Mit 14 oder 15 entflammte meine große Liebe für das Verzieren und Spritzen zu Hause in der Garage. Das spielte sich neben der Schule mehr oder weniger so ein. Ständig kam der eine oder andere Freund, der auch schnell einen cool lackierten Mopedtank haben wollte. Damit verbrachte ich meine Freizeit“, erzählt Pierre Legarth.


BEHERRSCHT SEIN HANDWERK

Nach einem Jahr Selbständigkeit lief gemächlich alles auf eine Erweiterung hinaus. Es kamen immer mehr Kunden, das Unternehmen begann langsam zu wachsen.
„Der perfekte Autolackierer muss nicht nur ein guter Handwerker sein, vor allem braucht es dazu zwei Dinge: Erstens muss er seine Arbeit planen und strukturieren können, denn alles worauf es ankommt ist, die Aufgaben in der richtigen Reihenfolge zu tun. Ansonsten läuft alles aus dem Ruder“, meint Pierre Legarth.
„Zweitens muss er Ehrgeiz haben. Die Arbeit muss ordentlich gemacht werden und das ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Tatsächlich ist Autolackierer ein Handwerksberuf, der zu den schwierigsten gehört. Im Konzern pierre.dk haben wir ein funktionierendes Lackierkonzept umgesetzt. Es fußt auf höchster Qualität und termingerechter Lieferung zu wettbewerbsfähigen Preisen“, führt der Gründer aus.


DAS GROSSE AUSLAN

Pierre Legarth hält die Spritzpistole selbst nur noch selten in der Hand. Heute gilt es, den großen Lackierkonzern zu lenken und zu strukturieren. Es geht darum, den großen Überblick und den Fokus zu bewahren.

„Das Unternehmen erlebte in den letzten Jahren ein gewaltiges Wachstum, allerdings lag der Fokus stets auf kontrolliertem Wachstum. Der Konzern warf seit 2010 einen Blick über die Landesgrenzen hinaus. Bereits 2011 wurde die schwedische Tochter pierre Billackering AB gegründet, die Schwedens größtes Lackierzentrum kaufte“, erzählt Pierre Legarth.
Die pierre Billackering AB betreibt heute acht moderne Lackierzentren in Schweden. 2014 wurde eine weitere Tochtergesellschaft gegründet, die Autolackierung GmbH in Deutschland.
„Wir haben uns in Hamburg niedergelassen, wo wir auch eine Filiale betreiben. Dieses Jahr haben wir zwei Lackierzentren bei Hannover bzw. Soltau übernommen“, sagt Pierre Legarth.


MEHRWERT FÜR DIE KUNDEN

Das Konzept, das pierre.dk zu Europas größter Kapitalgesellschaft von Autolackierbetrieben aufsteigen ließ, zielt auf eine einzigartige Wertschöpfung, von der die Kunden des Unternehmens profitieren.
„Auch geht es darum, kaufmännisches Geschick an den Tag zu legen und der Firmenstrategie treu zu bleiben. Und schließlich darf man nur versprechen, was man auch halten kann. Ich habe immer auf eines vertraut: Wer sein ganzes Herzblut in den Job steckt und alles gibt, der wird von der Entwicklung belohnt“, betont Pierre Legarth, der stets Anhänger eines transparenten und authentischen Führungsstils war.
Vor fünf Jahren erwarb der Kapitalfonds Maj Invest Equity 75 Prozent des Konzerns.


AUCH MITARBEITER WOLLEN GEPFLEGT WERDEN

„Dass es den Mitarbeitern gut geht und der Fokus auf den Arbeitsschutz liegt, war immer ein Hauptanliegen von mir. Der Erfolg des Unternehmens spiegelt sich direkt in unseren engagierten und motivierten Mitarbeitern wieder, denen großes Lob für ihren beeindruckenden Einsatz über all die Jahre gebührt. Die Mitarbeiter stellen das größte Kapital des Unternehmens dar. Sie haben das unglaubliche Wachstum erst möglich gemacht“, meint Pierre Legarth anerkennend, der vor 30 Jahren mit einem Angestellten anfing und heute über 450 Mitarbeiter hat.
Einer der Grundpfeiler des Unternehmens ist das Wohl der Mitarbeiter, das ganz oben auf der Tagesordnung steht.
„Denn in Wirklichkeit sind es die Mitarbeiter und unsere starke Organisation, denen wir das gelbe Trikot des Führenden verdanken. Die Position als Marktführer wollen wir natürlich verteidigen und ausbauen. Es geht darum, das gelbe Trikot zu behalten“, sagt Pierre Legarth stolz darauf, dass das Unternehmen trotz eines allgemein rückläufigen Marktes wachsen konnte.


RATSCHLÄGE FÜR UNTERNEHMENSGRÜNDER

Das Unternehmen verfügt über eine stromlinienförmige Organisation und strengt sich an, über Prozessoptimierung die Kosten niedrig zu halten. Das gilt unter anderem für das IT-System für Lager- und Auftragssteuerung sowie die Logistik des Unternehmens.
„Außerdem ist unsere Verwaltung schlank, gleichzeitig sind wir aber bei der Kapazität äußerst flexibel. Beispielsweise verfügen wir über eigene Autotransporter, mit denen wir bei Spitzenauslastungen die Fahrzeuge verlagern können. Ist das eine Lackierzentrum ausgelastet, werden die Fahrzeuge in eines der anderen Lackierzentren gebracht. Das ist ein interessanter Wettbewerbsparameter, denn nur so können wir unsere Liefergarantie von 24 bis 48 Stunden auch einlösen“, führt Pierre Legarth aus. Er erwartet, dass der Lackierkonzern im nächsten Jahr mehr als 150.000 Reparaturlackierungen durchführt.
Der innovative Betriebsgründer hat abschließend drei gute Ratschläge für Jungunternehmer:
„Wichtig ist, unbeirrt an seiner Strategie festzuhalten und Entscheidungen schnell zu treffen. Und es braucht Bereitschaft zum Risiko“, so die Empfehlungen von Pierre Legarth.