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PORTRÄT: FINN PETERSEN LIEBT HERAUSFORDERUNGEN IN SEINER ARBEIT


Seit nunmehr 11 Jahren gehört der 49-jährige Finn Petersen zum pierre.dk-Konzern, und auch wenn der Alltag in dem großen Unternehmen nie ganz die Bezeichnung Alltag verdient, fühlt sich der Mann aus Westjütland zwischen den Poliermaschinen, Schleifmitteln und Spritzpistolen pudelwohl.

2007 kam Finn Petersen zu pierre.dk Autolakering A/S als erster Filialtechniker.
– Das war ja in den Jahren, wo hier alle Zeichen auf Wachstum standen. Von anfänglich nur relativ wenigen Lackcentern mauserte sich pierre.dk in kurzer Zeit zu einer Kette, berichtet Finn Petersen, der auf ein kurzes Wort bei der Firmenzentrale in Kolding vorbeigeschaut hat.
Sein Hauptarbeitsplatz ist eigentlich das Lackcenter in Esbjerg, weil das in der Nähe seines Wohnorts liegt – doch in der Realität hält sich der 49-jährige Lackexperte meistens südlich der Grenze auf.
– Ich betreue die deutschen Filialen bei der umfassenden Implementierung des pierre.dk-Lackkonzepts, berichtet erklärt Finn Petersen.


Interessante und lehrreiche Herausforderung
Obwohl Autolackierung überall gleich ist, ist es doch eine interessante und lehrreiche Herausforderung, denn die deutsche Werkstattstruktur und -kultur ist anders.
– Man mag es kaum glauben, aber in vielen Bereichen sind es zwei unterschiedlichen Welten, wenn man eine dänische oder eine deutsche Lackwerkstatt betritt. Beispielsweise wird in Deutschland traditionell mit einem breiteren Produktsortiment gefahren, während wir uns bei pierre.dk auf ein Produktprogramm konzentriert haben, erklärt Finn Petersen.
Das Produkt- und Lagermanagement muss also auf das von pierre.dk abgestimmt werden.
Vor 11 Jahren war die Arbeit von Finn Petersen im Grunde die gleiche wie heute – nur dass er damals ausschließlich in Dänemark zu tun hatte.


Eine Art Mädchen für alles
– Ich bin damals zu den verschiedenen Lackcentern gefahren und habe ihnen bei der Lösung möglicher Probleme geholfen. Im Laufe der Jahre bin ich da schon ganz schön weit herumgekommen im Königreich Dänemark, sinniert Finn Petersen, der heute den Titel Technischer Controller trägt.
– Man könnte mich auch Mädchen für alles nennen, denn ich muss mich in meinem Job wirklich um alles Mögliche kümmern. Aber das stört mich nicht, im Gegenteil.
Finn Petersen ist seit einigen Monaten fest für Deutschland abgestellt, wo er von Standort zu Standort reist, die mittlerweile weit über das enorme Land verteilt sind.
– In der Regel bin ich immer für eine Woche in einem Lackcenter, bis alles reibungslos läuft. Es gibt viele Herausforderungen, aber die lösen wir, denn die Deutschen haben eine konstruktive Einstellung zur Zusammenarbeit, wenn es darum geht, die beste Lösung zu finden, betont er.


Die Aufgabe erfordert viel Engagement und Offenheit
Die deutschen Autolackierer sind fachlich versiert, aber die Prozessstruktur unterscheidet sich in mehreren Punkten, und weil nach unserer Philosophie alle Filialen einheitliche Prozesse haben sollen, heißt das, in einem gewissen Umfang mit „alten“ Gewohnheiten zu brechen.
– Veränderungen sind wie auch in Dänemark zeitaufwändig und nicht ohne Probleme durchzusetzen, weil man eingefahrene Grundabläufe ändern muss, berichtet Finn Petersen.
Es erfordert einen langen Atem und ständigen Dialog, um das zu hinzubekommen.


Inspiration in beiden Richtungen
Finn Petersen liebt die Herausforderungen, die der Job in Deutschland mit sich bringt – und davon gibt es nicht wenige.
– Natürlich habe ich auch aus diesem Grund ja zur Aufgabe gesagt. Spannend ist es, weil die vorgesehenen Veränderungen natürlich erfolgreich stattfinden sollen. Außerdem können wir ja auch wirklich viel von unseren deutschen Kollegen lernen. Das ist also eine Sache, die in beide Richtungen geht, erklärt Finn Petersen.
Beispielsweise war man in mehreren deutschen Lackcentern gewohnt, mit anderen Produkten zu arbeiten als denen, die pierre.dk verwendet.
– pierre.dks Konzept baut ja gerade darauf, das Beste aus jeder Filiale und jedem Land zu nehmen und auch die anderen Filialen davon profitieren zu lassen, um somit ständig die Prozesse, die Qualität und den Service zu optimieren, präzisiert er.


Kein Acht-bis-vier-Job
Manchmal ist es notwendig, dass Finn Petersen in den deutschen Filialen in Erscheinung tritt.
– Ich habe schon immer gut mit Menschen reden können und irgendwie sitzen wir ja alle im selben Boot. Schließlich hat keiner von uns beschlossen, ein Lackcenter unter den Schirm von pierre.dk zu nehmen, also bleibt uns nichts anderes übrig, als die Dinge zum Laufen zu bringen. Und das tun wir, auch wenn es einige Zeit dauern kann, erklärt Finn Petersen.
Am Sonntag macht er sich erneut auf gen Süden und freut sich schon darauf.
– Klar würde ein solcher Job mit vielen Auslandsaufenthalten gar nicht gehen ohne den Rückhalt in der Familie. Wir haben fünf Kinder, von denen allerdings nur das jüngste noch zu Hause wohnt, von dieser Warte aus stellen sich also keine Probleme mehr. Aber meine Frau sagt auch immer, dass sie und die Familie an zweiter Stelle kommen und dass der Job die Nummer eins ist für mich, lacht Finn Petersen.


Finn Petersens Einsatz ist von unschätzbarem Wert
– Wir sind sehr glücklich, dass Finn Petersen sich den Herausforderungen gestellt hat, denn er ist einer unserer routiniertesten und besten technischen Controller und da er gleichzeitig sehr gut Deutsch kann, sind wir davon überzeugt, dass sein Einsatz für Deutschland sowohl für die Konzerngruppe als auch den Gesamtkonzern von unschätzbarem Wert ist, erklärt Bo Jacobsen, geschäftsführender Direktor des pierre.dk-Konzerns.
– Wir betrachten unsere Gruppe als ein ländergrenzenunabhängiges Unternehmen und daher ist es von großer Wichtigkeit, dass wir einen Erfahrungs-, Wissens- und Kulturaustausch betreiben, und in diesem Zusammenhang ist das Wirken von Finn Petersen in den deutschen Filialen ein wichtiges Element und der Startschuss für weitere Initiativen, endet Bo Jacobsen.